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Fester Bestandteil im Oberpfälzer Kanu-Bezirks-Jahresprogramm ist die alljährliche  Herbstwanderung. Dieses Jahr plante Gerhard Härtl die Tour auf einem Teilstück des  „Donau Panoramaweges“.
 
Ca. 35 Oberpfälzer Kanuten folgten der Einladung und starteten in Regensburg, gegenüber  der Naabmündung in die Donau, auf Höhe von Mariaort. Die erste Teilstrecke führte über den Max-Schultze-Steig nach Pentling, dem ehemaligen  Papst Benedikt- Wohnort und wieder hinunter zur Donau, wo in der Gaststätte „Zur Walba“ das Erntedankfest-Essen eingenommen werden konnte. 


 
Max Schultze war Bauinspektot bei Fürst Maximilian Maria von Thurn und Taxis und verschrieb  sich dem Naturschutz.  Dabei galt sein besonderes Augenmerk den Trockenhängen bei Regensburg.  1906 erwarb er in diesem Areal  11 Grundstücke, um die Trockenhänge vor dem voranschreitenden  Kalkabbau zu schützen. 1912  schenkte er das Gelände , unter der Auflage „es immer in seinem  natürlichen Zustand belassen“, der Stadt Regensburg. Seit 1921 ist das gesamte Areal Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet.  Grund genug, diesen sehr schönen Steig, oberhalb der Donau einmal zu durchwandern.
 
Gut gestärkt (eine „Kanu-Runde“ ging Kosten des Hauses) erfolgte der Rückmarsch Richtung  Regensburg von Unterirading aus, der Donau entlang. Dabei erfolgte noch ein geologisch imposanter „Pflichtstopp“ am Hoppe-Felsen.  Auch dieser gehört zu diesem FFH-Gebiet und  wurde von der „Königlich-bayerisch botanischen Gesellschaft Regensburg“   (diese wurde eben auf diesem Felsen gegründet) aus Naturschutzgründen (Kalkabbau)  gekauft. Der Hoppefelsen ist als Geotop ausgewiesen und als wertvoll eingestuft.
 
Gegen 15:30 Uhr kehrte man zum Ausgangspunkt zurück. Das angekündigte, vermeintlich schlechte  Wetter ist Gott sei Dank ausgeblieben, wobei sich ab Mittag teilweise sogar die Sonne zeigte. Eine runde Sache, danke an unseren Organisator und Guide Gerhard Härtl.  Den Teilnehmern hat es auf alle Fälle gut gefallen –  so nah die Tour auch ist, bekannt war sie so gut wie keinem.